Erhöhung der Zuschüsse für den Studienort Gütersloh

Vertreter des FDP-Kreisverbandes besuchten noch im vergangenen Januar den FH-Standort an der Gütersloher Schulstraße.
Vertreter des FDP-Kreisverbandes besuchten noch im vergangenen Januar den FH-Standort an der Gütersloher Schulstraße.

Der Haushalts- und Finanzausschuss des Landtags Nordrhein-Westfalen hat auf den deutlichen Anstieg der Studierendenzahlen an der FH Bielefeld reagiert und über einen Änderungsantrag die Erhöhung der Zuschüsse für den laufenden Betrieb um 800.000 Euro beschlossen.

 

Der hochschulpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Moritz Körner, erklärt hierzu: "Mit diesen zusätzlichen Mitteln werden die im Aufbau befindlichen englischsprachigen Studiengänge Mechatronik / Automatisierung, Data Science und Wirtschaftsingenieurwesen unterstützt. Das erfolgreiche Teilkonzept des „Praxisintegrierten Studiums“ der FH Bielefeld hin zu einer Internationalisierung der Studiengänge wird fortentwickelt."

 

Erfreut über diese Entwicklung zeigen sich auch FDP-Vertreter aus dem Kreis Gütersloh. Sie hatten sich noch im Januar vor Ort ein Bild über die geplanten Studiengänge gemacht. Patrick Büker, Vorsitzender der Freien Demokraten im Kreis Gütersloh, erklärt hierzu: "Wir freuen uns über das klare Bekenntnis der Landespolitik zum Studienort in Gütersloh. Mit den neuen Studiengängen kann dem Fachkräftemangel besser entgegengewirkt werden. Außerdem werden Wissenschaft und Wirtschaft im Kreis noch besser vernetzt." Besonders freuen sich die Freien Demokraten, dass auch Stiftungsmittel aus der regionalen Wirtschaft im Umfang von bis zu 500.000 Euro zugesagt wurden.

 

Eckhard Fuhrmann, FDP-Ratsvertreter in Gütersloh, ergänzt: "Mit dem zweiten FH-Campus im Quartier 'Gleis 13' und den neuen englischsprachigen Studiengängen entwickelt sich Gütersloh zu einem echten Hochschulstandort. Auch deshalb werden wir Stadtentwicklung zukünftig neu denken müssen. Wir brauchen mehr preiswerte und kreative Wohnformen." Mittelfristig müsse die

Entwicklung des Kasernen-Areals an der Verler Straße als Hochschul-Campus verfolgt werden.

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