Freie Demokraten diskutieren über Gründerkultur im Kreis Gütersloh

Diskutierten über Gründerkultur: Albrecht Pförnter, Anna Bückmann (beide proWirtschaft GT), Patrick Büker (FDP Rheda-Wiedenbrück), Johannes Elstner (FDP Gütersloh), Alexander Martinschledde (Startup-Unternehmer) und Hermann Ludewig (FDP-Kreisvorsitzender)
Diskutierten über Gründerkultur: Albrecht Pförnter, Anna Bückmann (beide proWirtschaft GT), Patrick Büker (FDP Rheda-Wiedenbrück), Johannes Elstner (FDP Gütersloh), Alexander Martinschledde (Startup-Unternehmer) und Hermann Ludewig (FDP-Kreisvorsitzender)

Die Freien Demokraten im Kreis Gütersloh haben sich jüngst mit Startup-Unternehmern und Vertretern der pro Wirtschaft GT aus-getauscht. Das Fachgespräch, das von den FDP-Stadtverbänden Gütersloh und Rheda-Wiedenbrück organisiert wurde, stand unter dem Motto „Gütersloh soll Kreis der Gründer werden“.

 

In seiner Einführung erläuterte Johannes Elstner (FDP Gütersloh) den an-wesenden Kommunalpolitikern den Beschluss des FDP-Landesparteitags zum Gründertum. „Wir wollen Bürokratie abbauen, eine grün-derfreundliche Steuer- und Finanzpolitik und die Struktur der Wirtschaftsförderung auf Gründerfreundlichkeit überprüfen“, so Elstner. Auch in Sachen Bildung setze der FDP-Beschluss Akzente. Demnach müsse das Hochschulzukunftsgesetz zurückgenommen und ein Schulfach Wirtschaft eingeführt werden.

 

In seinem Impulsreferat machte  Albrecht Pförtner, Geschäftsführer der pro Wirtschaft GT GmbH, deutlich, dass es im Kreis Gütersloh weniger Gründungen gibt, als beispielsweise in Bielefeld oder Paderborn. Er appellierte an die anwesenden Kommunalpolitiker, das Thema Gründungskultur viel offensiver zu diskutieren Unternehmensgründer bräuchten vor allem gesellschaftliche Akzeptanz und Netzwerke. Von einem öffentlichen Dialog über die Chancen würden Gründer am meisten profitieren.

Alexander Martinschledde, Startup-Unternehmer aus Rheda-Wiedenbrück, pflichtete Pförtner bei: „Wir werden hier im Kreis Gütersloh von hochtechnologisierten Standorten abgehängt. Die Politik muss verstehen, dass unter Unternehmensgründungen nicht mehr nur die Ansiedlung eines neuen Handwerkbetriebs gemeint ist. Wir brauchen Strukturen für die Ansiedlung von Dienst-leistern. Flexible Bürolösungen und schnelles Internet sind hier die Grundvoraussetzung.“

 

„Wir haben aus dem Austausch viel mitgenommen und werden daraus konkrete Forderungen ableiten“, betont Patrick Büker (FDP Rheda-Wiedenbrück). Bereits Beschlusslage sei die Forderung nach einem Gründerpreis für Rheda-Wiedenbrück, der in Kürze im Haupt- und Finanzausschuss der Stadt beraten werden soll.

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